I can haz Interweb?

Falls ihr euch immer gefragt habt, warum Ursula von der Leyen der Meinung ist, man bräuchte Kinderpornosperren und diese wären auch wirksam, wobei man die Inhalte auf den größtenteils in Westeuropa und den USA stehenden Servern auch einfach löschen könnte, hier die Antwort von BKA-Chefdemagoge und Vollhorst des Tages Jörg Ziercke: „Das alleinige Löschen einer IP-Adresse führt damit nicht zum Verschwinden der schrecklichen Bilder aus dem Internet.“ Achso, na dann brauchen wir natürlich die Kiposperre, wo kann ich unterschreiben?

PS: Ich glaube ich sollte meine Kategorien überarbeiten, den bei jedem Beitrag zum Thema Politik, will ich auch gleich noch Quatsch anklicken.

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Simon Says

Bischof Müller sagt: „Der Atheismus ist nur erdacht worden, um die Menschen zur Verantwortungslosigkeit zu erziehen und so leichter ideologisch manipulieren zu können“

Jetzt mal ernsthaft, wenn sich hier jemand etwas ausdenkt, um damit Menschen durch Angst vor der Hölle und ähnlichem Quatsch leicht ideologisch zu manipulieren, dann ja wohl nicht der Atheismus. Solange mir keiner das Theodizeeproblem für mich plausibel erklären kann, und nein Leibniz Theorie von der besten aller möglichen Welten überzeugt mich nicht, kann es für mich keinen allmächtigen und gleichzeitig allgütigen Gott geben. Wobei ich als Agnostiker die Existenz eines Gottes gar nicht ausschließen möchte, er wäre dann nur entweder nicht Allmächtig oder ein Arschloch.

Innsbruck, or there and back again

So gestern war ich ja wie angekündigt in Innsbruck bei der Handball EM. Morgens um 10 gings los mit einem ausgiebigen Brunch und dann mit 5 Mann im Auto ab ins Land der leeren Hallen. Die fahrt dauerte länger als geplant, da die Kombination aus ganz viel 80km/h in der Baustelle schleichen und 4 Mann die 2 Kästen Bier leer saufen die Reisedauer massiv erhöhen, auf dem Rückweg kam dann auch noch eine ordentliche Ladung Schnee dazu. Lobend erwähnen sollte man die Beschilderung zur Halle, denn auch ich habe den Weg auf anhieb gefunden und wer schon einmal das Vergnügen hatte, bei mir im Auto zu sitzen, der weiß dass ich mich kein Stück orientieren kann. In der Halle gabs dann mäßiges Essen und Cola für 3€, was ja normal ist, weniger normal war dafür die Stimmung in der Halle, es gab nämlich in der halb gefüllten Halle keine, erst beim Spiel Polen – Frankreich haben die Jungs aus Polska mal Stimmung in die Bude gebracht. Zum Spiel der Deutschen, nur so viel, man hat es mit Theuerkauf und einer 5-1 Abwehr versucht, die gegen Jicha deutlich besser funktioniert hat als gegen Zorman von den Slowenen, und das Ergebnis spiegelt leider die Realität wieder, man ist auf Augenhöhe mit Teams wie Tschechien gehört aber nicht mehr zu erweiterten Weltspitze. Bei Spanien – Slowenien hat man schnell gemerkt, dass Spanien nur ein Sieg weiter hilft und es für die Slowenen um nichts geht, immerhin konnte man bei den Spaniern sehen, wie die 5-1 in gut aussieht und natürlich Morros/Garabaya in der Abwehr, fast so toll wie dann im letzten Spiel Dinart bei Frankreich, die Fähigkeiten eines Oliver R. gepaart mit Hirn. Beim letzten Spiel gabs dann wenigstens noch mal gute Stimmung, wobei es die sicher qualifizierten Polen zum Teil so angigen wie zuvor die Slowenen. Zusammengefasst gab es 3 mittelprächtige Handballspiele und 2 lange Autofahrten aber der Tag war trotzdem toll.

Hardcore bleibt Nazi frei!

Es sind ja nicht nur Softwarepatente die zu einem nicht zu kleinen Teil kompletter Humbug sind, oder Prior Art, nein manchmal trifft es reale Produkte aus der realen Wirtschaft, nämlich Kleidung. In diesem Fall geht es um den Begriff Hardcore auf Klamotten. Mehr dazu hier. Und wenn wir schon dabei sind, der/die/das Ox ist ein richtig tolles Fanzine wenn es um Punk und damit verwandte Musik geht. Wobei, wenn wir hier schon über Nazis reden, und da in den letzten Tagen neue Zahlen kamen, dass jeder fünfte Einwohner Deutschlands einen Migrationshintergrund hat, sollte noch erwähnt werden, dass ich auch einen Migrationshintergrund habe und überhaupt nicht Plane jemals wieder dahin zu ziehen wo meine Vorfahren herkommen, hin und wieder dort Urlaub machen reicht völlig.

Servant, Philisopher, Entrepreneur, Murderer…

Aravind Adiga – The White Tiger

In The White Tiger berichtet ein Ich-Erzähler, der aus armen Verhältnissen stammt in Rückblenden episodenhaft, wie er die Schule abbrechen musste, da seine Schwester heiratet und so etwas in Indien ziemlich teuer ist für die Familie der Braut, er beginnen muss mit arbeiten, nicht viel verdient und seine einzige Chance, aus seinem Leben noch etwas zu machen darin sieht, Autofahren zu lernen und einen Job als Chauffeur zu ergattern. Dies gelingt ihm dann auch und durch den engen Kontakt zu seinem Chef, lernt er vieles über Indiens Oberschicht und wie man in Indien Erfolg hat, unter anderem dadurch, dass man die richtigen Leute besticht, gleichzeitig lernt der Leser einiges über das immer noch in Indien bestehende Kastensystem und dessen soziale Ungerechtigkeit. Wie bereits am Anfang des Buches erwähnt, tötet er dann seinen Arbeitgeber, klaut dessen Geld und setzt das gelernte um und gründet sein eigenes Unternehmen, dies gelingt ihm, da er aussieht wie Millionen andere Inder und durch das Vortäuschen, aus einer anderen Kaste zu stammen. Denn auch der Erzähler sieht keinen Bedarf darin, das System zu stürzen sondern beginnt nur damit, es für sich aus zu nutzen. Und obwohl man bereits zu Beginn das Ende der Geschichte erfährt und auch schon von dem Mord weiß, gelingt es dem Roman dennoch einen zu fesseln und man schafft es nicht, das Buch auch nur kurz liegen zu lassen. Was auch noch erwähnt werden sollte, der Erzähler berichtet aus seinem Leben, indem er Briefe an Chinas Premierminister Wen Jiabao schreibt, und im Gegensatz zu Goethes Die Leiden des Jungen Werther kommt dabei eine wirklich guter Roman heraus, weswegen ich begonnen habe, meine in der Schule hart erarbeitete Abneigung gegen Briefromane zu überdenken.

Wenn man keine Ahnung hat…

So langsam gehen mir die Vorberichte zu den Handballspielen bei den öffentlich-rechtlichen aber mal gehörig auf den Sack, dass die immer noch nicht kapiert haben, dass es beim Handball normal ist, einen Spieler mal auf die Bank zu setzen, auch wenn er Kapitän ist. Beim Handball darf man so oft man möchte ein- und auswechseln, und außerdem ist mit Haaß die Alternative zu Kraus im Moment in guter Form und so langsam gefällt mir der Mittelblock Roggisch/Haaß auch. Da immer sofort von einer Demontage zu phantasieren und Brand vor jedem Spiel darauf an zu sprechen nervt wirklich. Wobei ich da ARD/ZDF auch ein bischen verstehe, man ist ja in der Berichterstattung was Handball betrifft recht stark fixiert auf Sunnyboy Klein und Bravoboy Kraus, und da der eine zu recht schon gar nicht mit dabei ist in Österreich, muss man halt dafür sorgen, dass Kraus am besten 60 Minuten durchspielt, wenns sein muss auch als Torwart.

Und am Donnerstag gehts für mich nach Innsbruck, die Tschechen anfeuern, ach ist doch zum kotzen das ganze…

Krebs ist scheiße

Falls sich jemand wundert, wo den mein Kommentar zu Handballspiel von gestern bleibt, der war eigentlich heute morgen schon geschrieben, hab dann nochmal bei Handball-World vorbei geschaut, und dann gelesen, dass Oleg Velyky im Alter von nur 32 Jahren gestorben ist und den Artikel wieder in die Tonne gekloppt.

Hier steht nichts interessantes!

Da die Anzahl derer, die diesen Blog lesen und sich für Baseball im Allgemeinen und die Seattle Mariners im Speziellen interessieren gegen Null geht, wird dies einer dieser Einträge, die einfach mal komplett nur für mich sind und daher eigentlich komplett unnötig, aber da ich mir gerade ein zweites Loch in den Arsch freue, hier mal eine kleine Erklärung warum: Erst holt man sich mit Chone Figgins einen Allstar als neuen Third Baseman, dann springt bei dem Riesendeal um Halladay mit Cliff Lee ein Cy-Young-Award-Winner für die Mariners heraus und was passiert heute? Felix Hernandez bekommt einen Vertrag bis 2014.

So Entschuldigung für die Unterbrechung, einfach weiter gehen, hier steht absolut nichts interessantes.

Mit Herz aber ohne Kopf

Deutschland – Slowenien 34:34

Mit Herz aber ohne Kopf ist die passende Beschreibung des deutschen Spiels von Iouri Chevtsov.

Eigentlich muss man den deutschen ja wirklich gratulieren, wer mit so einer Gurkenlesitung 34 Tore gegen eine an sich gute Abwehr mit einem guten Skof im Tor erzielt,  muss an einem guten Tag wohl in der Lage sein, den Gegner mit 80 Toren aus der Halle zu werfen. Dummerweise scheint der einzige Spielzug der zu sein, bei dem alle nur Alibipässe spielen, bis es Kaufmann zu dumm wird und er aus 10 Metern am stabil stehenden Doppelblock vorbei ein Tor erzielen versucht. In der zweiten Hälfte hat man dann wenigsten noch mit Theuerkauf am Kreis gut agiert, wenn der aber nicht wechseln konnte, und den Indianer in der Abwehr geben musste, wurde er von Zorman einfach überrannt oder ausgespielt, und da der Rest der Abwehr der Meinung war, dass Bewegung nur unnötig Kalorien verbraucht, kam es dann auch zu 34 Gegentoren und am Ende zu einem Unentscheiden. Das Ende war aber auch mal der Kieler-Shit (nein das ist kein Schreibfehler), angezeigtes Zeitspiel, aber statt beim Freiwurf mit 2 Mann die Abwehr auf 6 Meter zurück zu drängen, spielt man den Ball solange im Kreis, bis Glandorf aus 13 Meter einen Verzweiflungswurf neben das Tor setzt. Und eins noch, kann es sein, dass Bitter die Laufwege seiner Außen nicht kennt, was da Abwürfe deutlich am Mann vorbei ins Aus gingen…

Falls man die Hauptrunde noch erreicht, kann man froh sein, dass Frankreich auch schwächelt und sich Sterbik bei den Spaniern verletzt hat, den der hält von 10 Würfen aus dem deutschen Rückraum wohl 9 und Siebenmeter an dem Tier vorbei werfen klappt in der Regel auch nicht so gut, den die Siebenmeter funktionieren bei den Deutschen wenigsten, so bleib dann wenigsten noch eine Minimalchance aufs Halbfinale.

Geld sparen

Da ja die meisten Studenten kaffeesüchtig sind, und unter chronischem Geldmangel leiden, habe ich den perfekten Tipp für euch um Geld zu sparen. Die einzige Voraussetzung ist, ihr müsst ungeschickt und tollpatschig sein. Der Körper gewöhnt sich ja dummerweise ziemlich schnell an Koffein und verlangt dann nach immer mehr damit man überhaupt noch eine Wirkung spürt, woran sich aber zumindest mein Körper nicht gewöhnt ist Hitze. Das ganze funktioniert so, man kauft sich einen Kaffee, läuft damit zwei Meter, versucht dann möglichst spektakulär einen Zusammenstoß mit einer anderen Person zu verhindern, und schüttet sich dabei den Kaffee elegant über die Hand, und zack durch die Schmerzen fühlt ihr so wach wie schon lange nicht mehr. Und es wird noch besser, ihr braucht dafür gar keinen Kaffee, die gleiche Wirkung kann auch mit dem deutlich günstigeren Dihydrogenmonoxid erzielt werden, sofern es stark genug erhitzt wurde.