Franziska Knuppe – A Pop-Song Review

Vortrag: Teile des Artikels wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag geschrieben und sind daher möglicherweise ziemlicher Müll, da ich aber schon so lange nicht geschrieben habe und doch ein paar Leute gefragt haben wie es mir so geht, wird der Artikel als Lebenszeichen leicht nach-bearbeitet, trotzdem veröffentlicht.

Meine Mama ist in Japan und mein Vater in Freiburg und ich kann nicht schlafen. Daher habe ich gerade eben auch den Homerun von Lance Berkman gesehen, der erlebt gerade seinen zweiten Frühling und hat außerdem, was leider immer seltener wird mehrere gute Spitznamen, neben Big Puma auch noch meinen Liebling Fat Elvis. Puma ist auch eine mehr oder weniger gelungene Überleitung zum Rest meines Tages. Ich war doch tatsächlich mal wieder freiwillig an einen Samstag in der Metzinger Innenstadt bei Fashion and Music. Warum? Weil ich einen auf VIP machen konnte und mir so das Kochen sparen konnte. Lecker wars und da ich beim Buffet Franziska Knuppe über den Weg gelaufen bin, kann ich alle Leute die mich in letzter Zeit auf meinen Gewichtsverlust aufmerksam gemacht haben beruhigen. Ich wiege definitiv zu wenig und ich bin mir dessen auch bewußt und arbeite daran, aber so ein Topmodel ist noch ein gutes Stück dünner und kippt auch nicht um. Und ja, auch Models essen, sogar ungesunden Süßkram. Nach dem Essen wollt ich dann noch einen Kaffee, bin also an die Bar und hab mir einen bestellt, in der Annahme ich könnte einen Kaffee zurück zu meinem Platz nehmen. Großer Fehler, der Kaffee wurde von einem Kellner die ganzen 3 Schritte weit zu meinem Platz getragen, ganz schön affig.
Jetzt zur Musik, da war es toll, dass man während den Umbaupausen aufs Klo gehen, sich was zum essen und trinken holen konnte und danach wieder direkt vor die Bühne laufen konnte. VIP sein ist nicht nur affig, manchmal ist es auch echt praktisch. Ach ja trinken, Red Bull und die drölfzig geschmacklich gleichen Energydrinks hat ja wohl jeder schon mehr oder weniger freiwillig getrunken. Monster, falls das einer kennt schmeckt wenigstens anders. Und zu meiner Überraschung gibt es tatsächlich trinkbare Energydrinks, nämlich Wild Fire mit Apfelgeschmack und weil es das für mich am Samstag umsonst gab Schwarze Dose, heißt tatsächlich so, mit der Power der Acai-Beere und einem wenn man es kauft völlig lächerlich hohen Preis. Auch da schenken die verschiedenen Getränke sich nichts, da hat Wild Fire ein Alleinstellungsmerkmal, es wird in Glasflaschen verkauft. Musik, da war ja noch was. Jenix und Alex Max Band tun keinem weh, man hat aber auch nichts verpasst wenn man nicht da war. Verpasst hab ich Joy Denalane, ich war zwischendurch zum Klamottenwechsel daheim, erstens wurde es kühler und zweitens kann man bei Fashion & Music ja nicht den ganzen Tag die gleichen Sachen tragen. Nachdem ich mich also zweimal durch die Menschenmassen gekämpft habe, ging es weiter mit Colbie Caillat, nachdem ich ja so ziemlich jeder Frau die singen und Gitarre spielen kann, etwas abgewinnen kann, war die Frau von der keiner so genau wusste wie man den Namen jetzt ausspricht keinen Ausnahme. Wäre sonst auch echt komisch, sich CDs von Jewel kaufen und dann Colbie Caillat nicht gut finden. Richtig gut fand ich neben ihrer Musik auch ihre Beine, die Frau und erst ihre Beine sehen schon recht gut aus. Danach kam Natalia Kills, die kennt man laut der Frau neben mir von Germanys Next Topmodel. Wegen einem Lied von ihr, nicht ihrem Äußeren. Bei den 3 Kilo Quatsch im Gesicht weiß wohl eh keiner wie sie wirklich aussieht. Davon kann man zwar erblinden aber wenn man will bestimmt auch unerkannt im Supermarkt einkaufen. Knapp bekleidet mit zwei zusätzlichen Tänzerinnen wurde Elektro-Pop vorgetragen den wirklich niemand braucht. Der Song der am Anfang gespielt wurde, den gab es doch nachher nochmal nur in laut, wenn man nicht genug Songs für 30 Minuten hat, dann soll man bitte daheim bleiben. Laut war es übrigens wirklich, man hat die Musik nicht nur am Lindenplatz gehört sondern auch bei mir daheim und das ist schon ein gutes Stück weit weg. Mal schauen wie viele Spaßbremsen sich über den Lärm beschweren werden, beim Maibaumhock muss die Musik ja auch schon vor 12 aus sein und es ging Freitag und Samstag jeweils gut nach Mitternacht weiter. Der Neuhäuser Maibaum hat es dieses Jahr übrigens keine 12 Stunden überstanden.
Letzter Künstler war Milow, den hatte ich eigentlich bei mir als Schnulzenbarde kategorisiert. Singen, gut aussehen und mehr nicht. Der Mann ist aber ein echt guter Singer-Songwriter mit Spaß in den Backen. Gitarre spielen kann er auch und die restlichen Musiker sind nicht nur zur Dekoration auf der Bühne und um Luft zu verbrauchen. Milow ist wohl doch nicht nur ein glatzköpfiger Belgier sondern eine Band die Stimmung machen kann, hätte ich jetzt nicht gedacht.
Geld für ein Konzertticket würde ich jetzt nicht unbedingt zahlen, da wohl Colbie Caillat und Milow in der Kategorie 50€+ liegen dürften, aber sonst würde ich mir die schon auch mal wieder anhören.
Auf schlechte Überleitungen verzichten wir jetzt ganz und kotzen uns mal kurz über die aktuelle Bundesregierung aus. Die will 200 Kampfpanzer an Saudi Arabien verkaufen. Die halten von Menschenrechten übrigens ungefähr genauso viel wie Iran und Nordkorea und warum die beiden Staaten keine schweren Waffen und den Kleinkram zumindest nicht offiziell von uns per Overnight Express geliefert bekommen dürfte klar sein. Iran und Nordkorea haben übrigens eine Gemeinsamkeit mit der Bundeswehr in Afghanistan, die bekommen auch keine deutschen Kampfpanzer, weil der bewaffnete Arm des THW da unten immer noch nur Brunnen gräbt und Schulen baut. Weiteres Highlight der Kasper aus Berlin, er wird wohl tatsächlich noch Steuersenkungen, damit will man aber noch warten, die Wahlen sind ja schließlich erst 2013 und der dumme Bürger hätte die Steuersenkung bis dahin bereits vergessen und die Partei der Steuersenker ein Problem mit der 5%-Hürde.
Und damit sich der Kreis schließt, geht jetzt nochmal um Baseball. Bis zu diesem Wochenende waren die Mariners das letzte Team, das bisher nur 5 verschiedene Starting Pitcher eingesetzt hat und keine verletzten zu beklagen hatte. Jetzt ist mit Erik Bedard dann doch noch einer auf der Disabled List gelandet, zum Glück nur ein Knieproblem und nicht wieder der Wurfarm. (Nachtrag, sein Ersatz Blake Beavan, den es übrigens letztes Jahr neben Justin Smoak im Cliff Lee Deal gab, brachte es auf 7 Innings, 3 Hits, 1ER) Das Pitching der Mariners leigt in so ziemlich jeder Kategorie unter den besten 5 (4. ERA, 2. CG, 4. SHO, 3. QS, 3. BAA, 2. OPS, 2 TB, 1. WHIP, 4. K/BB) meisten hinter den Phillies, Braves und Giants also Teams aus der National League und dabei ist Felix Hernandez in fast keiner Kategorie der beste Mariner. (Nachtrag, Hernandez und League sind beim Allstar Game dabei) Warum steht man dann trotzdem nur bei einer Bilanz von 41-43? Die Offense ist erneut die schlechteste der gesamten MLB und nichtmal auf Ichiro, der wird wohl in seinem 11. Jahr zum ersten Mal nicht mit zum Allstar Game gehen. (Jep, ist so)
Ich geb dem Schlaf jetzt noch eine Chance.

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